Todsünde war gestern


Leben ist Sünde – und unser tägliches Geschäft.
Ja, die Menschen sündigen ohne Hemmungen und liefern uns Journalisten damit den Stoff für Geschichten. Wir Menschen sind Junkies – süchtig nach Gefühlen. Diese Erkenntnis hat im vierten Jahrhundert nach Christus zur Niederschrift der sieben Todsünden geführt: Hochmut, Völlerei, Zorn, Neid, Gier, Wollust und Trägheit. Der Mönch Evagrius Ponticus aus Anatolien hat sie erstmals beschrieben und seither gelten sie als böse.

Die sieben Tödsünden sind scheinbar ein klares Raster: Sie teilen die Welt in gut und böse – in schwarz und weiß. Dabei wird bis heute die Vielfalt des Lebens ignoriert. Bei der Recherche haben wir herausgefunden: Sünden gestalten, verändern und bestimmen das Leben und sind ein unverzichtbarer Teil des Menschseins. Sünde macht Sinn – sin makes sense.

Von Karin Zauner und Harald Angerer


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